Erdäpfelsalat mit viel Gemüse

Landschaftsillustration

Ein Erdäpfelsalat gehört in Österreich fast zu jedem Sonntagsessen und zu vielen Festen. Meist werden dabei nur Erdäpfel, Zwiebeln und eine Marinade verwendet. Mit Gemüse angereichert, wird aus der Beilage ein sättigender Salat, der auch als Hauptgericht Bestand hat.

Erdäpfel und Marinade

Am besten eignen sich festkochende Erdäpfel, die beim Schneiden nicht zerfallen. Koche sie mit der Schale in Salzwasser, bis sie weich sind, und pelle sie, solange sie noch warm sind. Schneide sie in Scheiben und gieße sofort die heiße Marinade darüber, gemacht aus Brühe, Essig, Öl, Senf, fein gehackter Zwiebel, Salz und Pfeffer. Die Erdäpfel nehmen die Flüssigkeit auf und werden saftig.

Der Salat wird besser, wenn du reichlich Gemüse dazugibst. Gurken in dünnen Scheiben, Radieschen, Paradeiser, Karotten und Frühlingszwiebeln passen gut. Schneide alles ähnlich klein, damit der Salat gut zusammenpasst. Auch gekochte Fisolen, Erbsen oder Karfiolröschen bringen Farbe und Biss in den Salat.

Kräuter und Abwandlungen

Frische Kräuter machen den Salat lebendig. Schnittlauch, Petersilie und Dill sind Klassiker, auch Kresse passt gut. Rühre sie erst kurz vor dem Servieren unter, damit sie ihre Farbe behalten. Ein Löffel Sauerrahm oder Joghurt in der Marinade macht den Salat cremiger. Für mehr Pfiff gibst du Essiggurken mit etwas Gurkenwasser dazu.

Für einen lauwarmen Salat mischst du die noch warmen Erdäpfel mit gedünstetem Gemüse wie Lauch, Karotten oder Zucchini. Mit einem Dressing aus Senf und Essig, etwas Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen wird daraus ein herzhaftes Abendessen. Wer möchte, ergänzt ihn mit einem hart gekochten Ei oder Käsewürfeln.

Gut zu Erdäpfelsalat passen Fisch, Fleisch und Gemüsebratlinge, aber er schmeckt auch allein sehr gut. Mit einer Handvoll Blattsalat oder Vogerlsalat und etwas Brot wird daraus ein Abendessen ohne viel Aufwand. Im Sommer schmeckt er kalt, in der kühleren Jahreszeit lauwarm.

Erdäpfelsalat schmeckt am besten, wenn er nicht direkt aus dem Kühlschrank kommt. Nimm ihn eine Weile vorher heraus, damit sich die Aromen entfalten können. Bewahre Reste kühl und abgedeckt auf, und lass den Salat nie lange in der Wärme stehen, besonders wenn er Sauerrahm, Ei oder Mayonnaise enthält. So bleibt er sicher und schmeckt auch bei der Jause am nächsten Tag noch gut.