Gemüsenudeln statt Pasta

Landschaftsillustration

Nudeln aus Gemüse sind eine leichte Abwechslung zu Pasta und eine einfache Möglichkeit, mehr Gemüse auf den Teller zu bringen. Aus Zucchini, Karotten, Kohlrabi oder Kürbis lassen sich lange, dünne Streifen schneiden, die wie Spaghetti aussehen und sich ähnlich verwenden lassen. Sie sind schnell zubereitet und eignen sich für heiße Tage genauso wie für die kühle Jahreszeit. Probiere es einmal aus, denn der Aufwand ist gering.

So schneidest du Gemüsenudeln

Am einfachsten gelingen die Streifen mit einem Spiralschneider, der lange Spiralen erzeugt. Ohne Spezialgerät helfen ein Sparschäler für breite Bänder oder ein Julienne-Schäler für feine Streifen. Man kann das Gemüse auch mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben und dann in Streifen schneiden. Wichtig ist, dass die Stücke gleichmäßig dünn sind, damit sie gleichzeitig gar werden.

Zucchini enthält viel Wasser. Salze sie leicht, lass sie kurz in einem Sieb abtropfen und tupfe sie mit einem Tuch trocken, damit später nichts wässert. Erhitze sie dann nur kurz in der Pfanne mit etwas Öl und Knoblauch, bis sie gerade warm, aber noch bissfest sind. Zu lange gegart, werden sie weich und matschig.

Saucen und Kombinationen

Karotten und Kohlrabi sind fester und brauchen etwas länger. Gib sie eine Weile in kochendes Wasser oder brate sie in der Pfanne, bis sie weich, aber noch knackig sind. Dazu passen kräftige Saucen wie Tomatensauce, Pesto oder eine Sauce aus Nüssen, Knoblauch und Olivenöl. Mit geriebenem Käse und Kräutern wird daraus schnell ein sättigendes Abendessen.

Wer sich nicht ganz von Pasta trennen möchte, mischt beides. Koche einen Teil der Nudeln wie gewohnt und gib ganz am Ende die Gemüsenudeln mit ins Wasser, sodass beide gleichzeitig fertig sind. So kommt mehr Gemüse auf den Teller, ohne dass die Mahlzeit ganz anders wirkt. Auch Kinder lassen sich so leichter an neue Gemüsesorten heranführen.

Gemüsenudeln schmecken auch kalt, etwa in einem Salat mit Sesamöl, Sojasauce, Erdnüssen und frischen Kräutern. Bereite sie möglichst kurz vor dem Essen zu, denn sie verlieren mit der Zeit Wasser und werden weich. Reste bewahrst du getrennt von der Sauce im Kühlschrank auf. So bleiben die Streifen frisch und knackig, und du kannst sie am nächsten Tag noch einmal genießen.